Sonne und Sonnenschutz – wie viel davon braucht der Mensch?  Mit dem Sonnenlicht ist es wie mit vielen anderen Dingen im Leben: die Dosis ist entscheidend! Bei niedriger Dosis überwiegen die positiven Effekte - vor allem, aber nicht nur, durch die Vitamin D-Bildung; Bei höherer Dosis dagegen überwiegen die negativen Effekte - erhöhtes Hautkrebsrisiko, Hautalterung. Ein Sonnenbrand sollte unbedingt vermieden werden. Die Grenze zwischen "zu wenig" und "zu viel" hängt neben der Dauer der Besonnung von vielen Faktoren ab, vor allem von Dem Hauttyp (je dunkler die Pigmentierung der Haut, desto mehr Sonne möglich - und nötig!), der unbedeckten Hautfläche, dem Stand der Sonne - Tageszeit (nur um die Mittagszeit von etwa 10 - 15 Uhr ist in Deutschland zwischen April und Oktober eine Vitamin D-Synthese möglich) und Jahreszeit (s. >Vitamin D-Winter), der geographische Lage, Breitengrad, der Höhe (je höher die Lage, desto intensiver die UV-B-Strahlung), der Ozonschicht und der Luftverschmutzung, der genetischen Ausstattung, der Bewölkung (je nach Dichte der Bewölkung werden etwa ein Viertel bis zur Hälfte der UV-B-Strahlen ausgefiltert) der Ernährung und die Versorgung mit anderen Mikronährstoffen wie Magnesium, Vitamin K etc. bestimmten Krankheiten, die die Vitamin D-Synthese verhindern oder verringern. Zum Beispiel: chronische Leber- und Nierenerkrankungen, Medikamenten, die gleichzeitig eingenommen werden, können die Vitamin D-Synthese bremsen. Beispiel: Cortison, dem Körperfett (BMI), und natürlich von den aufgetragenen Sonnenschutzmitteln. Schon beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln mit einem Sonnenschutzfaktor von 20 wird 95-99 Prozent der Vitamin D-Bildung in der Haut verhindert. Durch Sonnenbestrahlung (->UV-B) ohne Hautrötung und geringfügig durch die Nahrung (fetter Fisch, Milch) sollte der Vitamin D-Pegel - 25(OH)D3 - nicht unter 20 ng/ml = 50 nmol/L fallen (so die offiziellen Empfehlungen etwa des Deutschen Gesellschaft für Ernährung, DGE). Von den meisten Experten international werden als Optimum inzwischen mindestens 30 ng/ml = 75 nmol/L empfohlen. Schon bei relativ kurzem Aufenthalt an der Sonne mit möglichst viel unbedeckter Haut (nur unbedeckte Hände, Arme und  Gesicht reichen in der Regel nicht) wird ausreichend Vitamin D gebildet. Aber nur unter den oben genannten Bedingungen, vor allem in der Jahreszeit zwischen April und September/Oktober und nur um die Mittagszeit 10-15 Uhr. Nur in dieser Zeit gelangt ausreichend UV-B auf die Erde. Im "Vitamin D-Winter" und am Morgen und Abend enthalten die Sonnenstrahlen fast ausschließlich UV-A, mit dem eine Vitamin D- Bildung nicht möglich ist.) Faustregel: Nur wenn mein Schatten kürzer ist als meine Körpergröße, kann Vitamin D über die Haut gebildet werden. Die UV- Strahlen der Sonne verursachen bei übermäßiger Bestrahlung Schäden in den DNA, die in der Regel aber durch das körpereigene Immunsystem beseitigt werden können (Apoptose). Werden hier aber Grenzen überschritten, kommt es zu bleibenden Hautschäden bis hin zum relativ ungefährlichen "weißen" Hautkrebs (bei Menschen, die ohne den ausreichenden Schutz durch die Farbpigmente der Haut ständig der Sonne ausgesetzt sind) und dem gefährlichen "schwarzen" Hautkrebs, vor allem bei ständig wiederholter unvorbereiteter, ruckartiger (intermittierender) Bestrahlung mit Hautrötung/Sonnenbrand.
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Sonnenstudio VIVASUN Berliner Platz 20 65428 Rüsselsheim
Öffnungszeiten Montag-Samstag 8 bis 21 Uhr sonn- und feiertags 9 bis 20 Uhr
Wie  viel  Sonne  braucht  der  Mensch  ?
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Sonne und Sonnenschutz – wie viel davon braucht der Mensch? Mit dem Sonnenlicht ist es wie mit vielen anderen Dingen im Leben: die Dosis ist entscheidend! Bei niedriger Dosis überwiegen die positiven Effekte - vor allem, aber nicht nur, durch die Vitamin D-Bildung; Bei höherer Dosis dagegen überwiegen die negativen Effekte - erhöhtes Hautkrebsrisiko, Hautalterung. Ein Sonnenbrand sollte unbedingt vermieden werden. Die Grenze zwischen "zu wenig" und "zu viel" hängt neben der Dauer der Besonnung von vielen Faktoren ab, vor allem von Dem Hauttyp (je dunkler die Pigmentierung der Haut, desto mehr Sonne möglich - und nötig!), der unbedeckten Hautfläche, dem Stand der Sonne - Tageszeit (nur um die Mittagszeit von etwa 10 - 15 Uhr ist in Deutschland zwischen April und Oktober eine Vitamin D-Synthese möglich) und Jahreszeit (s. >Vitamin D-Winter), der geographische Lage, Breitengrad, der Höhe (je höher die Lage, desto intensiver die UV-B- Strahlung), der Ozonschicht und der Luftverschmutzung, der genetischen Ausstattung, der Bewölkung (je nach Dichte der Bewölkung werden etwa ein Viertel bis zur Hälfte der UV-B-Strahlen ausgefiltert) der Ernährung und die Versorgung mit anderen Mikronährstoffen wie Magnesium, Vitamin K etc. bestimmten Krankheiten, die die Vitamin D-Synthese verhindern oder verringern. Zum Beispiel: chronische Leber- und Nierenerkrankungen, Medikamenten, die gleichzeitig eingenommen werden, können die Vitamin D-Synthese bremsen. Beispiel: Cortison, dem Körperfett (BMI), und natürlich von den aufgetragenen Sonnenschutzmitteln. Schon beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln mit einem Sonnenschutzfaktor von 20 wird 95-99 Prozent der Vitamin D- Bildung in der Haut verhindert. Durch Sonnenbestrahlung (->UV-B) ohne Hautrötung und geringfügig durch die Nahrung (fetter Fisch, Milch) sollte der Vitamin D-Pegel - 25(OH)D3 - nicht unter 20 ng/ml = 50 nmol/L fallen (so die offiziellen Empfehlungen etwa des Deutschen Gesellschaft für Ernährung, DGE). Von den meisten Experten international werden als Optimum inzwischen mindestens 30 ng/ml = 75 nmol/L empfohlen. Schon bei relativ kurzem Aufenthalt an der Sonne mit möglichst viel unbedeckter Haut (nur unbedeckte Hände, Arme und  Gesicht reichen in der Regel nicht) wird ausreichend Vitamin D gebildet. Aber nur unter den oben genannten Bedingungen, vor allem in der Jahreszeit zwischen April und September/Oktober und nur um die Mittagszeit 10-15 Uhr. Nur in dieser Zeit gelangt ausreichend UV-B auf die Erde. Im "Vitamin D-Winter" und am Morgen und Abend enthalten die Sonnenstrahlen fast ausschließlich UV-A, mit dem eine Vitamin D- Bildung nicht möglich ist.) Faustregel: Nur wenn mein Schatten kürzer ist als meine Körpergröße, kann Vitamin D über die Haut gebildet werden. Die UV-Strahlen der Sonne verursachen bei übermäßiger Bestrahlung Schäden in den DNA, die in der Regel aber durch das körpereigene Immunsystem beseitigt werden können (Apoptose). Werden hier aber Grenzen überschritten, kommt es zu bleibenden Hautschäden bis hin zum relativ ungefährlichen "weißen" Hautkrebs (bei Menschen, die ohne den ausreichenden Schutz durch die Farbpigmente der Haut ständig der Sonne ausgesetzt sind) und dem gefährlichen "schwarzen" Hautkrebs, vor allem bei ständig wiederholter unvorbereiteter, ruckartiger (intermittierender) Bestrahlung mit Hautrötung/Sonnenbrand.
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